Was hat Literatur mit Energie zu tun? Abgesehen davon, dass man ohne Energie schwerlich unter der Bettdecke lesen kann? Wer einen versunkenen Leser betrachtet, der selbstvergessen über ein Buch gebeugt sitzt, ahnt vielleicht nicht gerade, welcher enorme Energiefluss durch den Leseprozess ausgelöst wird. 

Dabei passiert im Kopf des Lesers so einiges. Die Wirkungen, die Literatur auf einen Leser haben kann - und das auch noch Jahrzehnte oder Jahrhunderte nach Entstehen des jeweiligen Werkes - bezeichnet Stephen Greenblatt als "soziale Energie". Mehr dazu gibt es im Blog der RWE Stiftung zu lesen.