Christian Linker, geboren 1975, schreibt Romane für junge Erwachsene. Sein Debüt „RaumZeit“ war 2003 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. 2009 erhielt er für „Blitzlichtgewitter“ den Hansjörg-Martin-Preis und im selben Jahr für seine Theaterfassung von „RaumZeit“ den Autorenpreis des Karlsruher Sandkorntheaters. Der aktuelle Roman „Absolut am Limit“ stand im Januar 2011 auf der Liste DIE BESTEN SIEBEN von FOCUS und Deutschlandfunk. Christian Linker hat Theologie studiert und von 2001 bis 2009 hauptamtlich eine große Jugendorganisation in Köln geleitet. Inzwischen gehört er zu den erfolgreichsten Autoren in der pocket-Reihe von dtv. Mit seiner Familie lebt er in Leverkusen.

 

Kontaktdaten

Wohnort: Leverkusen
post [at] christianlinker.de
www.christianlinker.de

 

Veröffentlichungen

  • RaumZeit. Roman, dtv 2002 (Neuausgabe 2007); 2. Aufl. 2008
  • Das Heldenprojekt. Roman, dtv 2005, 5. Aufl. 2010
  • Doppelpoker. Roman, dtv 2007
  • Blitzlichtgewitter. Roman, dtv 2008, 6. Aufl. 2012
  • Absolut am Limit. Roman, dtv 2010
  • Stadt der Wölfe, dtv 2015
  • Dschihad Calling, dtv Januar 2016

 

Hinweise

Ich nutze bei den Lesungen Werkstätten kein Powerpoint, Musik oder Hokuspokus, ich glaube an die Kraft des Wortes

Schreibwerkstätten: Leute, macht mehr Schreibwerkstätten für „Bildungsferne“ – es lohnt sich immer!

 

Zielgruppen

Klassenstufen: 3-13

Schultypen: Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, Förderschule, berufsbildende Schule/Kolleg

 

Themen

Adoleszenz/Pubertät: Meine Romane skizzieren Wendepunkte im Leben junger Menschen; auf unterschiedlichste Art geht es doch immer darum, eine erste echte eigene Entscheidung zu fällen.

Fantasie/Fantastisches: Ben, der Protagonist von „Absolut am Limit“, ist begeisterter Fantasy-Rollenspieler, was auch sein Selbstbild bestimmt – ein paar Szenen spielen quasi parallel im mystischen „Aventurien“.

Freundschaft: Ich glaube nicht, dass es Jugendromane gibt, in denen Freundschaft keine Rolle spielt

Gedichte: Die Protagonisten von „Das Heldenprojekt“ starten ihre Aktivisten-Karriere als kleiner Club unpolitischer Dichterinnen und Dichter – ein paar Gedichtbeispiele gehören auch zum Lesungsprogramm bei diesem Buch.

Kriminalität/Gewalt: In „Doppelpoker“, bei der atemlosen Jagd nach dem verlorenen Familienring, kommt es zwischen Hehler, Russen, Straßenmädchen und anderen zu der ein oder anderen atemberaubenden Situation … „RaumZeit“ hingegen spielt im Jugendknast, da sind Gewalterfahrungen vorprogrammiert.

Krimi: „Blitzlichtgewitter“ hat einen Krimipreis bekommen, obwohl ich das Buch gar nicht als Krimi verstanden habe. Muss dann aber wohl einer sein ...

Liebe: „Absolut am Limit“ erzählt die größte Liebesgeschichte, die je geschrieben wurde – jedenfalls von mir.

Mobbing: Die Zeitungen schreiben, es ginge in „Blitzlichtgewitter“ um Cybermobbing. Wenn das so viele sagen, muss es wohl stimmen. Mir selber war das Wort bis dato nicht geläufig, aber vielleicht ist das die Stärke des Buches: dass das Thema „aus Versehen“ eine Rolle spielt.

Rechtsradikalismus: „Das Heldenprojekt“ handelt vom Kampf gegen Rechts, von Klischees und Vergeblichkeit und letztlich aber doch auch von allem Guten

Politik: Für mich ist Politik sehr zentral, das gilt insbesondere für „Das Heldenprojekt“ und „Absolut am Limit“ – also die Frage, wie Jugendliche überhaupt Politik machen können und für was.

Armut/Reichtum: Ferner finde ich die Frage nach Armut und Reichtum relevant; darum geht es vor allem in „Doppelpoker“.