Schreibwerkstätten wecken die Freude von Jugendlichen am Umgang mit Sprache und Literatur. Angeleitet von professionellen Autoren entdecken sie die eigenen kreativen Fähigkeiten. Um möglichst vielen Jugendlichen eine solche Form der kulturellen Bildung zu ermöglichen, bezuschusste der Friedrich-Bödecker-Kreis NRW 2015 Schreibwerkstatttage in Schulen und anderen Bildungsinstitutionen. Ermöglicht wurde dies mit Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW.

Die Idee

Der Friedrich-Bödecker-Kreis NRW setzt sich seit 1970 für die Förderung der Schreib- und Lesefreude von Kindern und Jugendlichen durch Autorenbegegnungen ein. Ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit sind Schreibwerkstätten. 2015 bezuschusst der Verein deshalb – mit Mitteln des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW – in besonderem Maße Schreibwerkstätten an Schulen und in anderen Institutionen. Die Schreibwerkstatttage werden in diesem Falle stärker als für gewöhnlich bezuschusst und sollen insbesondere dort durchgeführt werden, wo Jugendliche mit Bildungsbenachteiligungen verstärkt erreicht werden.

Gerade für Jugendliche aus bildungsbenachteiligten Elternhäusern, für die Literatur häufig nicht selbstverständlich zum Lebensalltag gehört, oder für Jugendliche mit Migrationshintergrund haben, für die der spielerische Umgang mit der deutschen Sprache oft gehemmt ist, bieten sich Schreibwerkstätten zur Vermittlung von Freude an Literatur in besonderem Maße an.

Textbeispiele und Berichte

In unserem Schülerblag finden Sie Texte, die zum Beispiel im Rahmen einer Schreibwerkstatt mit Autorin Anja Kiel im Herbst 2015 entstanden:

Textbeispiel 1

Textbeispiel 2

Textbeispiel 3

Sie finden außerdem Texte aus einer Schreibwerkstatt mit Manfred Theisen (einen Bericht über die Werkstatt am Berufskolleg Brilon finden Sie außerdem hier):

Textbeispiel 4

Einen Bericht über eine Schreibwerkstatt mit Inge Meyer-Dietrich an einer Realschule in Witten finden Sie hier.

Einen Bericht über eine Erzählwerkstatt der Autorin Andre Karimé mit syrischen Flüchtlingskindern finden Sie hier.

Texte aus dem Projekt "Mach dein Richtungsding" 2016 finden Sie hier.

 

 

 

Fotos: Frank Vinken