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Wir bieten Schülerinnen & Schülern eine Plattform im Internet. Für eigene literarische Texte, Berichte über Autorenbegegnungen, Buchbesprechungen. Von Schülern für Schüler.

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Gefühle

on Sonntag, 01 November 2015. Posted in Gereimtes & Ungereimtes, Alles & noch viel mehr

Elfchen zum Thema Gefühle aus der Klasse 10 der Liselotte-Rauner-Schule in Bochum Wattenscheid, entstanden im Rahmen einer Schreibwerkstatt mit Autorin Anja Kiel.

 

Eifersucht

gibt Nachteile

ist ein Liebesbeweis

kann man nicht kontrollieren

schlimm

 

Hass

ist schlimm

macht keinen Spaß

kann was kaputt machen

Trennung

 

Liebe

macht glücklich

kann schön sein

kann man nicht beschreiben

perfekt

 

Wut

ist schlimm

lässt Gefühle los

man passt nicht auf

Versehen

 

Einsamkeit

innerlich verletzt

man ist traurig

man fühlt sich allein

Fragen

 

Eifersucht

könnte ausrasten

kommt nicht klar

man muss es kontrollieren

Streit

Eine Geschichte zum Thema „Beziehung“ von Tugba D.

on Sonntag, 01 November 2015. Posted in Geschichten & so weiter, Alles & noch viel mehr

Entstanden in einer Schreibwerkstatt an der Liselotte-Rauner-Schule in Bochum mit Autorin Anja Kiel.

 

Berke war zu Hause und machte sich für eine Party fertig. Er schrieb seiner Freundin, dass sie heute allein zu Hause bleiben sollte, weil er mit seinen Kollegen feiern gehen wollte. Die Freundin meinte: „Okay!“

Und Berke zog mit seinen Kollegen los.

Als Berke dann am Apartment (Disco) ankam, wurde er erst am Eingang kontrolliert. Dann ging er rein. Drinnen war es sehr laut. Berke war ganz locker drauf. Doch einige Stunden später war er geschockt. Er fragte sich: „Meine Freundin? Hier?“ Berke ging zu ihr und fing an, sie anzuschreien. Er sagte: „Ich habe gesagt, du sollst zu Hause bleiben. Wieso hörst du nicht auf mich? Ich habe keine Lust mehr auf dich, ciao!“

Seine Freundin war traurig und sagte: „Es tut mir leid, ich hätte nicht gedacht, dass es dich so stört.“

Darauf sagte Berke: „Tu mir den Gefallen und lass mich in Ruhe.“

Als Berke später zu Hause war, schrieb er seinem Freund Cheich über Whatsapp.

 

Berke: Ey, die kam einfach, obwohl ich ihr gesagt habe, dass sie nicht kommen soll!!!

Cheich: Krass Bruder, was machst du jetzt?

Berke: Ich brauche keine Freundin, die nicht auf mich hört. Ich liebe sie, aber sie muss auf mich hören!!

Cheich: Bruder, dann schreib ihr!

Berke: Sicher, Bruder?

Cheich: Ja.

 

Berke: Ey, war das dein Ernst?

Seine Freundin: Ja, ich dachte, du gehst mit anderen Weibern. Ich bin sehr eifersüchtig, das weißt du!

Berke: Ich liebe dich, aber du regst mich so auf. Lass mich ein paar Tage in Ruhe, schreib mir nicht mehr!

Seine Freundin: Berke, weißt du was, ich mach Schluss! Ciao!

Berke: Gerade redest du noch über Eifersucht und jetzt machst du Schluss?

Seine Freundin: Ciao!

 

*blockiert*

 

Einen Tag später

Berke stand auf. Er war nachdenklich. Da er immer noch (von seiner Freundin bei Whatsapp) blockiert war, rief er seine Freundin an. Doch ihr Handy war aus. Einige Stunden später rief Berke noch mal an und sie ging dran.

 

Seine Freundin: Hey, bevor du etwas sagst, will ich sagen, dass es mir leid tut. Es war übertrieben von mir, verzeih mir!

Berke: Klar verzeih ich dir, ich habe auch übertrieben. Es tut mir auch leid.

Seine Freundin: Okay, dann ist jetzt alles geklärt, Schatz!

Berke: Wollen wir uns treffen?

Seine Freundin: Klar, ich komme zu dir, dann können wir irgendwohin.

Berke: Okay, ich liebe dich.

Seine Freundin: Ich dich auch. Ciao, Schatz.

 

*aufgelegt*

Das überraschende Date

on Sonntag, 01 November 2015. Posted in Geschichten & so weiter, Alles & noch viel mehr

Eine Geschichte von zwei Schülerinnen der 10. Klasse der Liselotte-Rauner-Schule in Bochum zum Thema „Beziehungen“. Entstanden in einer Schreibwerkstatt mit Autorin Anja Kiel.

 

An einem Samstagvormittag ging Lara mit einem mulmigen Gefühl durch den Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Heute sollte etwas Schönes passieren, heute sollte sie ihre Instagram-Bekanntschaft Tom persönlich kennenlernen. Ihn, dem sie so viel anvertraute. Sie spürte Angst, denn es war noch nicht lange her, dass sie von einer anderen Instagram-Bekanntschaft enttäuscht worden war. 

Sie überlegte, ob es doch ein Fehler war, sich mit ihm zu treffen. Da sah sie ihn plötzlich. Wow! Er sah richtig gut aus, strahlte übers ganze Gesicht. Jetzt stand er direkt vor ihr.

„Schön, dich endlich kennenzulernen“, sagte er. Sie sah ihn an und erstarrte. Das konnte einfach nicht wahr sein! Das gleiche Lächeln wie bei Emre, ihrer ersten großen Liebe. Sie hatte Emre damals ihr ganzes Leben anvertraut. Und er hatte sie fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Schlimmer noch: Er hatte überall schlechte Nachrichten über sie verbreitet. Sie hatte sich damals so verraten gefühlt. All diese Gefühle kamen wieder in ihr hoch.

Sie sah Tom an und sagte: „Tut mir leid, ich glaube, unser Treffen war ein riesengroßer Fehler!“

Sie drehte sich um und ging schnell davon.

 

Was hatte er falsch gemacht? Betrübt und voller Selbstzweifel ging Tom nach Hause. Warum nur mochte ihn kein Mädchen? Tausend Fragen gingen ihm durch den Kopf. Er überlegte, ob er Lara schreiben sollte. Aber er traute sich nicht. Nie wieder würde er einem Mädchen hinterherlaufen. 

Plötzlich blinkte sein Handy auf und ihr Name erschien auf dem Bildschirm. Sollte er die Nachricht öffnen? Die Neugier siegte und er öffnete die Nachricht, weil er wissen wollte, was sie ihm schrieb.

„Hi Tom. Es tut mir leid, was heute im Wissenschaftspark passiert ist. Ich würde es dir gerne persönlich und in Ruhe erklären. Es wäre nett, wenn wir uns heute noch einmal sehen könnten.“

Er antwortete: „Ja, können wir gerne machen.“

Sie schrieb: „Im Wissenschaftspark um 14 Uhr an der Brücke?“

 

Nach einer Stunde trafen sie sich an der Brücke. Sie erklärte ihm, dass es nichts mit ihm zu tun gehabt hatte, sondern mit ihrem Ex. Weil sie doch so viel mit ihm durchgemacht hatte und Angst hatte, dass Tom auch so sein könnte wie Emre.

Er sagte: „Ich verspreche dir, dass ich nicht so sein werde wie er!“ Und er umarmte sie.

 

Zehn Jahre später machte Tom der Lara einen Antrag und sie sagte: „Ja, ich will!“

Er baute ein Haus und sie bekamen zwei Kinder.

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