Willkommen in unserem Schülerblog!

Wir bieten Schülerinnen & Schülern eine Plattform im Internet. Für eigene literarische Texte, Berichte über Autorenbegegnungen, Buchbesprechungen. Von Schülern für Schüler.

Weil uns wichtig ist, was ihr zu sagen habt. Also klickt euch durch die Kategorien, stöbert nach Herzenslust, oder haut selbst in die Tasten und schickt uns eure Texte.

Ein Leserbrief

on Mittwoch, 28 Mai 2014. Posted in Vorfreude & Nachlese, Alles & noch viel mehr

Ein begeisterter Brief an Autor Guido Kasmann - und ein guter Grund für Autorenbegegnungen.

Ergebnisse des Projekts Autorenpatenschaften

on Mittwoch, 14 Mai 2014. Posted in Gereimtes & Ungereimtes, Alles & noch viel mehr

Im Rahmen des Projekts Autorenpatenschaften schreiben Schülerinnen und Schüler der Grundschule Weyer mit Unterstützung der Autorin Andrea Karimé 2014 über mehrere Monate hinweg eigene Gedichte.

Einige Ergebnisse der Werkstätten können Sie hier nachlesen.

Auf dem Mars
von Lenina

Ich sitze auf dem Mars und schaue mich um.
Ich sehe Buchstaben. Es sind die Buchstaben Mond und Stern.
Auf einmal kommen Kinder hinter einem
Hügel hervor und bringen mich zu einem Blumentor

Aus dem schauen eine Mutter und ein Vater hervor
und winken mir zu.
Ich sitz auf dem Mond und kratze Buchstaben
in den Mond.
Es sind die Buchstaben Mond und Stern.

 


Fernsehköpfe und Liftknöpfe
Von Robert

Ich bin mit einer Mondrakete rumgeflogen.

Auf einmal kam ein Alien mit Fernseher als Kopf

Und Lift-Knöpfen als Ohren und Schürsenkeln als Bart.
Er fuhr mir einem Trampelrad und traf meinen Freund.

Ich sagte zu meinem Freund.
Guten Morgen und Tag! Wie geht es dir?

Er antwortete: Gut! Und ging.

Ich saß auf einem Schreibtischstuhl neben dem Planeten Sonne.

Irgendwann hatte ich Lust

Auf die Erde zu springen und tat es auch. Das war total rasant.

Ich hieß Mister Miss Mass

 

 

Fallen bringt Glück
von Sophia

Mein Kuscheltiger ist in meinem Arm
Die Treppe auf der ich jetzt gehe
bleibt am Ende des Weltalls stehen
Da geht keiner
Da kommt keiner
Ohne was zu sehen gehe ich weiter
Meine Zeit haut ab so wie die Welt
Und ich falle in die Tiefe
Ich lande weich

 


Stübchen im Weltall
von Marit

Huch, was ist das?
Stunden, Sekunden, Gummibärchen
Fliegen um mich.

Huch, das ist die Milchstraße
Es gibt fast nur Milch in den Läden
Ein Zeit-T-Shirt

Ich ziehe es mir an und es passt.

Stunden, Sekunden, Gummibärchen

Es ist toll
und dann bestelle ich mir
ein Raketentaxi.

Es bringt mich nach Hause.

 


Ein wundersamer Staub
von Inga

Ich schwebe om Weltall und komme an den Mars
Dort traf ich einen Bären.
Ich sagte: Ich muss wieder leuchten. Alle Sternbilder sagten das.

Die Menschen sagten, die Zeit ist stehengeblieben.
Ich halte meinen Sternenstaub und bestäube ihn.
Da fing er an zu leuchten,
viel heller als die anderen Sternenbilder.

Als ich wieder zuhause war,

konnte ich den Bären eindeutig am allerbesten sehen.

 

Zeithasen
von Katie

Ich lande in meinem Traum.
Es kamen Zeithasen angekoppelt.
Und ich kam in die Zeit und kam mir vor
als wäre ich selber eine Uhr und
ich ticke nicht mehr richtig
Die Zeit vergeht immer schneller

 


Hinter dem Berg
Von Katie

Der Winter Nachbar sah im Sommer
Zeithasen im Herbst sah er nochmals
Zeithasen
hinter dem Berg

 


Narren
Von Rebecca

Ich schreie laut und auf einmal kommen
Aliens auf mich zu. Kanaillen mit
Monden als Ohren.
Die unheimlichen Leute sagten
Guten Tag zu mir.
Ich sagte: Ja, ich bin von der Erde.

Wo bin ich nur?
Ich steh im All
Aufschlagen im
Grenzland Narren

 


Eine alte Dame …
Von Amélie

Eine alte Dame hatte
ein Blatt und ich gab ihr den Stift.
Sie find an, Geschichten zu schreiben
immer weiter
immer weiter
Tag und Nacht.
Dann erzählte sie die Geschichten
Kindern und Blumen.

 


Ich schreibe auf ein Blatt …
Von Katie

Ich schreibe auf ein Blatt mit Farben.
Ich male Tiere auf einer Wiese
am Himmel
ist keine Wolke zu sehen.
Aber was ist wenn es regnet?
Dann haben wir viel Spaß und tanzen
Ich trinke das Wasser des Regens
Ich schlafe unter freiem Himmel ein.

Rückblick "Am Fluss entlang schreiben"

on Mittwoch, 14 Mai 2014. Posted in Vorfreude & Nachlese, Alles & noch viel mehr

Im Projekt "Am Fluss entlang schreiben" schrieben rund 70 Jugendliche im Frühjahr 2013 gemeinsam einen Ruhrgebietsroman, der unter dem Titel "Stromabwärts. Ein Emscher-Roadmovie" im Herbst 2013 im Klartext Verlag erschien. Nun blicken die Autoren für uns noch einmal zurück und beschreiben, was ihnen am Projekt besonders wichtig war und besonders gut gefallen hat.

Mir war besonders wichtig am Projekt dass wir unsere Ideen einbringen und die Geschichte so formen konnten wie wir wollten. Daher können wir alle sagen, dass es UNSER Buch ist und wir können darauf sehr stolz sein.

Lina, Oberhausen

 

Für mich war das Projekt "Am Fluss entlang Schreiben" eine sehr besondere Erfahrung. Es half mir nicht nur dabei, meine Fertigkeiten als Autor zu verbessern, sondern auch dabei, Kontakte mit anderen jungen Schriftstellern herzustellen. Ich fand besonders die reibungslose Kooperation der verschiedenen Städte und Schreibwerkstätten äußerst bemerkenswert.

Ben, Oberhausen

 

Besonders wichtig an diesem Projekt war die Verbindung der einzelnen Schreibteile und somit die Verbindung des individuellen Gedankenguts der Jugendlichen. Jeder einzelne sprühte förmlich vor neuen und einzigartigen Ideen und das Besondere dabei war, diese einzelnen Ideen und Vorschläge zu einem Buch zusammenzustellen. Dabei musste man natürlich viele Kompromisse eingehen und sich auch von einigen Ideen trennen, um eine größere Idee entstehen zu lassen.

Sara, Bottrop

 

Ich fand das Projekt "Am Fluss entlang schreiben" sehr gut. Als meine Lehrerin mir anbot, bei diesem Projekt mitzumachen, war ich schon interessiert, auch wenn es vielleicht nicht einfach werden würde, mit allen klar zu kommen oder ein guten gemeinsamen Weg zu finden, da alle ja anderen Interessen nachgehen oder ihren Schwerpunkt auf andere Dinge legen als man selbst. Mich überraschte, wie gut es dann lief. Es wurden gute Lösungen gefunden, damit sich keiner in die Quere kommt. Jeder hatte einen Textabschnitt, an dem er oder sie arbeiten konnte wie jeder wollte. Das Projekt brachte verschiedene Leute näher zusammen und man verstand sich, jeder brachte gute Ideen ein und es machte einfach Spaß mit allen zu arbeiten.


Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es so gut laufen könnte und das Ergebnis unseres Projektes begeisterte mich: Dass so etwas Kompaktes herauskommen kann, wenn so viele verschiedene Personen daran arbeiten und sich noch nie vorher gesehen haben, hätte ich vorher nicht gedacht. Ich war einfach begeistert und auch darüber, dass man nicht vergessen wurde, nachdem man sein Kapitel geschrieben, dass man immer auf den neusten Stand gebracht wurde.

Justin, Gelsenkirchen

 

Mir persönlich hat das Projekt viel Spaß gemacht. Man hat die Erfahrung gemacht, ein Buch zu schreiben und auch das Erlebnis, das Ergebnis als ein Werk in den Händen zu halten, das man erwerben kann.


Zunächst konnte man sich nicht vorstellen, wie die rund 70 Jugendlichen ein einziges Buch schreiben können, das zusammen einen Sinn ergibt, doch hinterher hat es sich perfekt aneinander gefügt. Es hat uns allen großen Spaß gemacht und die meisten wollen jetzt auch mit dem Schreiben weiter machen oder erst richtig angefangen. Man hat Freundschaften geschlossen und Wissen gesammelt und welcher Jugendlicher kann sonst einfach so sagen „Ich habe ein Buch heraus gebracht“?

Annika, Castrop-Rauxel

 

Am Projekt war mir das Schreiben an sich am wichtigsten, aber auch, dass ich viel über meine Heimat lernen konnte.

Lara, Oberhausen

 

Bei dem Projekt fand ich sehr gut und wichtig, dass wir es geschafft haben, in so einer großen Gruppe uns gemeinsam auf eine Geschichte zu einigen und dass wir immer zusammengearbeitet haben.

Nina, Dortmund

 

Mir war besonders wichtig, etwas zusammen von Jugendlichen für Jugendliche zu machen. Dieses Projekt stand genau in diesem Sinn und hat nebenbei eine Menge Spaß gemacht.

Darleen, Gelsenkirchen

 

Mir war am Projekt besonders wichtig, dass wir uns alle gut verstanden haben und es immer lustig bei den Treffen zum Schreiben war.

Jasmin, Castrop-Rauxel

 

Es war für mich besonders wichtig am Projekt "Am Fluss entlang schreiben“ teilzunehmen, weil ich meiner Kreativität freien Lauf lassen, mich zum Teil neu erfinden und eine Menge Erfahrung sammeln konnte. Außerdem hat es einen Riesenspaß gemacht, Teil dieses Buches zu werden.

Anna, Gelsenkirchen

 

Mir war besonders wichtig, mich mit anderen auszutauschen, andere Schreibstile kennenzulernen und mit anderen etwas zu erschaffen.

Kim, Dortmund

 

Am Projekt waren mehrere Sachen wichtig, in erster Linie war es jedoch der Spaß, den wir alle sicher hatten. Wichtig war auch die Zusammenarbeit von den Teilnehmern und die Kooperation mit den Autoren, welche immer gute Tipps parat hatten.

Björn, Castrop-Rauxel

 

Mir erscheint es als wichtig, dass die vielen kleinen Teile der Geschichte, die von den verschiedenen Teilnehmern verfasst wurden, am Ende etwas großes Ganzes ergaben, eine vollständige Geschichte, die sich aus vielen kleinen zusammensetzt. Dadurch konnte zwar jeder seine eigenen Ideen verwirklichen und etwas Eigenes machen, aber eben doch in Zusammenhang und Abstimmung mit allen anderen. So stellt das Projekt eine Mischung aus Teamarbeit mit Eigenengagement dar, welche ich als gelungen und wichtig empfinde.

Paula, Dortmund

 

Besonders wichtig an dem Projekt war mir, dass man selbst als Autor mit vielen anderen Jugendlichen zusammen geschrieben hat. Man konnte immer mitverfolgen, wie die Geschichte Gestalt annahm und wie sich die eigenen Charaktere weiterentwickelten.

Julia, Dortmund

 

<<  1 2 3 4 [56 7 8 9  >>