Gereimtes & Ungereimtes

Schick uns deine selbstverfassten Gedichte.

Vergiss nicht, deinen Namen, dein Alter und deinen Wohnort anzugeben - so wie sie im Blog veröffentlicht werden sollen. Wir freuen uns auch, wenn du ein selbstgemachtes Foto mitschickst. Alles senden an: smeyer-dietrich[at]kulturserver-nrw.de (Achtung: ersetze das [at] durch ein @).

Natürlich kannst du auch einfach nur in den Gedichten stöbern, die andere geschrieben haben. Viel Spaß dabei!

Gefühle

on Sonntag, 01 November 2015. Posted in Gereimtes & Ungereimtes, Alles & noch viel mehr

Elfchen zum Thema Gefühle aus der Klasse 10 der Liselotte-Rauner-Schule in Bochum Wattenscheid, entstanden im Rahmen einer Schreibwerkstatt mit Autorin Anja Kiel.

 

Eifersucht

gibt Nachteile

ist ein Liebesbeweis

kann man nicht kontrollieren

schlimm

 

Hass

ist schlimm

macht keinen Spaß

kann was kaputt machen

Trennung

 

Liebe

macht glücklich

kann schön sein

kann man nicht beschreiben

perfekt

 

Wut

ist schlimm

lässt Gefühle los

man passt nicht auf

Versehen

 

Einsamkeit

innerlich verletzt

man ist traurig

man fühlt sich allein

Fragen

 

Eifersucht

könnte ausrasten

kommt nicht klar

man muss es kontrollieren

Streit

Liebe

on Donnerstag, 30 Juli 2015. Posted in Gereimtes & Ungereimtes, Alles & noch viel mehr

Liebe

Liebe ist schön,
aber Liebe verletzt auch.
Man muss lieben können und nicht bloß spielen.
Liebe ist etwas Gegenseitiges.
Wie ein Band, das zwei Menschen verbindet.
Liebe ist kein Witz,
sondern etwas,
was man sehr ernst nehmen muss.
Man muss lieben können.
Manchmal kann man nichts dafür,
dass man jemanden liebt.
Manchmal liebt man jemanden,
den man gar nicht lieben möchte.
Aber auch das ist Liebe.
Das Risiko
– und die Chance –
nie zu wissen,
in wen man sich verlieben wird.

Erva-Nur

 

Dieses Gedicht entstand im Rahmen des Romanprojekts „Das Erbe der Flussgeister“ in Gelsenkirchen. Geschrieben wurde es für den Auftritt einer der Protagonistinnen des Romans bei einem Poetry Slam.

Ergebnisse des Projekts Autorenpatenschaften

on Mittwoch, 14 Mai 2014. Posted in Gereimtes & Ungereimtes, Alles & noch viel mehr

Im Rahmen des Projekts Autorenpatenschaften schreiben Schülerinnen und Schüler der Grundschule Weyer mit Unterstützung der Autorin Andrea Karimé 2014 über mehrere Monate hinweg eigene Gedichte.

Einige Ergebnisse der Werkstätten können Sie hier nachlesen.

Auf dem Mars
von Lenina

Ich sitze auf dem Mars und schaue mich um.
Ich sehe Buchstaben. Es sind die Buchstaben Mond und Stern.
Auf einmal kommen Kinder hinter einem
Hügel hervor und bringen mich zu einem Blumentor

Aus dem schauen eine Mutter und ein Vater hervor
und winken mir zu.
Ich sitz auf dem Mond und kratze Buchstaben
in den Mond.
Es sind die Buchstaben Mond und Stern.

 


Fernsehköpfe und Liftknöpfe
Von Robert

Ich bin mit einer Mondrakete rumgeflogen.

Auf einmal kam ein Alien mit Fernseher als Kopf

Und Lift-Knöpfen als Ohren und Schürsenkeln als Bart.
Er fuhr mir einem Trampelrad und traf meinen Freund.

Ich sagte zu meinem Freund.
Guten Morgen und Tag! Wie geht es dir?

Er antwortete: Gut! Und ging.

Ich saß auf einem Schreibtischstuhl neben dem Planeten Sonne.

Irgendwann hatte ich Lust

Auf die Erde zu springen und tat es auch. Das war total rasant.

Ich hieß Mister Miss Mass

 

 

Fallen bringt Glück
von Sophia

Mein Kuscheltiger ist in meinem Arm
Die Treppe auf der ich jetzt gehe
bleibt am Ende des Weltalls stehen
Da geht keiner
Da kommt keiner
Ohne was zu sehen gehe ich weiter
Meine Zeit haut ab so wie die Welt
Und ich falle in die Tiefe
Ich lande weich

 


Stübchen im Weltall
von Marit

Huch, was ist das?
Stunden, Sekunden, Gummibärchen
Fliegen um mich.

Huch, das ist die Milchstraße
Es gibt fast nur Milch in den Läden
Ein Zeit-T-Shirt

Ich ziehe es mir an und es passt.

Stunden, Sekunden, Gummibärchen

Es ist toll
und dann bestelle ich mir
ein Raketentaxi.

Es bringt mich nach Hause.

 


Ein wundersamer Staub
von Inga

Ich schwebe om Weltall und komme an den Mars
Dort traf ich einen Bären.
Ich sagte: Ich muss wieder leuchten. Alle Sternbilder sagten das.

Die Menschen sagten, die Zeit ist stehengeblieben.
Ich halte meinen Sternenstaub und bestäube ihn.
Da fing er an zu leuchten,
viel heller als die anderen Sternenbilder.

Als ich wieder zuhause war,

konnte ich den Bären eindeutig am allerbesten sehen.

 

Zeithasen
von Katie

Ich lande in meinem Traum.
Es kamen Zeithasen angekoppelt.
Und ich kam in die Zeit und kam mir vor
als wäre ich selber eine Uhr und
ich ticke nicht mehr richtig
Die Zeit vergeht immer schneller

 


Hinter dem Berg
Von Katie

Der Winter Nachbar sah im Sommer
Zeithasen im Herbst sah er nochmals
Zeithasen
hinter dem Berg

 


Narren
Von Rebecca

Ich schreie laut und auf einmal kommen
Aliens auf mich zu. Kanaillen mit
Monden als Ohren.
Die unheimlichen Leute sagten
Guten Tag zu mir.
Ich sagte: Ja, ich bin von der Erde.

Wo bin ich nur?
Ich steh im All
Aufschlagen im
Grenzland Narren

 


Eine alte Dame …
Von Amélie

Eine alte Dame hatte
ein Blatt und ich gab ihr den Stift.
Sie find an, Geschichten zu schreiben
immer weiter
immer weiter
Tag und Nacht.
Dann erzählte sie die Geschichten
Kindern und Blumen.

 


Ich schreibe auf ein Blatt …
Von Katie

Ich schreibe auf ein Blatt mit Farben.
Ich male Tiere auf einer Wiese
am Himmel
ist keine Wolke zu sehen.
Aber was ist wenn es regnet?
Dann haben wir viel Spaß und tanzen
Ich trinke das Wasser des Regens
Ich schlafe unter freiem Himmel ein.

[12 3 4 5  >>