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Rückblick "Am Fluss entlang schreiben"

on Mittwoch, 14 Mai 2014. Posted in Vorfreude & Nachlese, Alles & noch viel mehr

Im Projekt "Am Fluss entlang schreiben" schrieben rund 70 Jugendliche im Frühjahr 2013 gemeinsam einen Ruhrgebietsroman, der unter dem Titel "Stromabwärts. Ein Emscher-Roadmovie" im Herbst 2013 im Klartext Verlag erschien. Nun blicken die Autoren für uns noch einmal zurück und beschreiben, was ihnen am Projekt besonders wichtig war und besonders gut gefallen hat.

Mir war besonders wichtig am Projekt dass wir unsere Ideen einbringen und die Geschichte so formen konnten wie wir wollten. Daher können wir alle sagen, dass es UNSER Buch ist und wir können darauf sehr stolz sein.

Lina, Oberhausen

 

Für mich war das Projekt "Am Fluss entlang Schreiben" eine sehr besondere Erfahrung. Es half mir nicht nur dabei, meine Fertigkeiten als Autor zu verbessern, sondern auch dabei, Kontakte mit anderen jungen Schriftstellern herzustellen. Ich fand besonders die reibungslose Kooperation der verschiedenen Städte und Schreibwerkstätten äußerst bemerkenswert.

Ben, Oberhausen

 

Besonders wichtig an diesem Projekt war die Verbindung der einzelnen Schreibteile und somit die Verbindung des individuellen Gedankenguts der Jugendlichen. Jeder einzelne sprühte förmlich vor neuen und einzigartigen Ideen und das Besondere dabei war, diese einzelnen Ideen und Vorschläge zu einem Buch zusammenzustellen. Dabei musste man natürlich viele Kompromisse eingehen und sich auch von einigen Ideen trennen, um eine größere Idee entstehen zu lassen.

Sara, Bottrop

 

Ich fand das Projekt "Am Fluss entlang schreiben" sehr gut. Als meine Lehrerin mir anbot, bei diesem Projekt mitzumachen, war ich schon interessiert, auch wenn es vielleicht nicht einfach werden würde, mit allen klar zu kommen oder ein guten gemeinsamen Weg zu finden, da alle ja anderen Interessen nachgehen oder ihren Schwerpunkt auf andere Dinge legen als man selbst. Mich überraschte, wie gut es dann lief. Es wurden gute Lösungen gefunden, damit sich keiner in die Quere kommt. Jeder hatte einen Textabschnitt, an dem er oder sie arbeiten konnte wie jeder wollte. Das Projekt brachte verschiedene Leute näher zusammen und man verstand sich, jeder brachte gute Ideen ein und es machte einfach Spaß mit allen zu arbeiten.


Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es so gut laufen könnte und das Ergebnis unseres Projektes begeisterte mich: Dass so etwas Kompaktes herauskommen kann, wenn so viele verschiedene Personen daran arbeiten und sich noch nie vorher gesehen haben, hätte ich vorher nicht gedacht. Ich war einfach begeistert und auch darüber, dass man nicht vergessen wurde, nachdem man sein Kapitel geschrieben, dass man immer auf den neusten Stand gebracht wurde.

Justin, Gelsenkirchen

 

Mir persönlich hat das Projekt viel Spaß gemacht. Man hat die Erfahrung gemacht, ein Buch zu schreiben und auch das Erlebnis, das Ergebnis als ein Werk in den Händen zu halten, das man erwerben kann.


Zunächst konnte man sich nicht vorstellen, wie die rund 70 Jugendlichen ein einziges Buch schreiben können, das zusammen einen Sinn ergibt, doch hinterher hat es sich perfekt aneinander gefügt. Es hat uns allen großen Spaß gemacht und die meisten wollen jetzt auch mit dem Schreiben weiter machen oder erst richtig angefangen. Man hat Freundschaften geschlossen und Wissen gesammelt und welcher Jugendlicher kann sonst einfach so sagen „Ich habe ein Buch heraus gebracht“?

Annika, Castrop-Rauxel

 

Am Projekt war mir das Schreiben an sich am wichtigsten, aber auch, dass ich viel über meine Heimat lernen konnte.

Lara, Oberhausen

 

Bei dem Projekt fand ich sehr gut und wichtig, dass wir es geschafft haben, in so einer großen Gruppe uns gemeinsam auf eine Geschichte zu einigen und dass wir immer zusammengearbeitet haben.

Nina, Dortmund

 

Mir war besonders wichtig, etwas zusammen von Jugendlichen für Jugendliche zu machen. Dieses Projekt stand genau in diesem Sinn und hat nebenbei eine Menge Spaß gemacht.

Darleen, Gelsenkirchen

 

Mir war am Projekt besonders wichtig, dass wir uns alle gut verstanden haben und es immer lustig bei den Treffen zum Schreiben war.

Jasmin, Castrop-Rauxel

 

Es war für mich besonders wichtig am Projekt "Am Fluss entlang schreiben“ teilzunehmen, weil ich meiner Kreativität freien Lauf lassen, mich zum Teil neu erfinden und eine Menge Erfahrung sammeln konnte. Außerdem hat es einen Riesenspaß gemacht, Teil dieses Buches zu werden.

Anna, Gelsenkirchen

 

Mir war besonders wichtig, mich mit anderen auszutauschen, andere Schreibstile kennenzulernen und mit anderen etwas zu erschaffen.

Kim, Dortmund

 

Am Projekt waren mehrere Sachen wichtig, in erster Linie war es jedoch der Spaß, den wir alle sicher hatten. Wichtig war auch die Zusammenarbeit von den Teilnehmern und die Kooperation mit den Autoren, welche immer gute Tipps parat hatten.

Björn, Castrop-Rauxel

 

Mir erscheint es als wichtig, dass die vielen kleinen Teile der Geschichte, die von den verschiedenen Teilnehmern verfasst wurden, am Ende etwas großes Ganzes ergaben, eine vollständige Geschichte, die sich aus vielen kleinen zusammensetzt. Dadurch konnte zwar jeder seine eigenen Ideen verwirklichen und etwas Eigenes machen, aber eben doch in Zusammenhang und Abstimmung mit allen anderen. So stellt das Projekt eine Mischung aus Teamarbeit mit Eigenengagement dar, welche ich als gelungen und wichtig empfinde.

Paula, Dortmund

 

Besonders wichtig an dem Projekt war mir, dass man selbst als Autor mit vielen anderen Jugendlichen zusammen geschrieben hat. Man konnte immer mitverfolgen, wie die Geschichte Gestalt annahm und wie sich die eigenen Charaktere weiterentwickelten.

Julia, Dortmund

 

Am Fluss entlang geschrieben: Frisch gebackene Jugendautorinnen!

on Donnerstag, 14 November 2013. Posted in Vorfreude & Nachlese, Alles & noch viel mehr

Im Projekt "Am Fluss entlang schreiben" schrieben rund 70 Jugendliche aus dem Emschergebiet einen gemeinsamen Roman. Mittlerweile ist das Buch unter dem Titel "Stromabwärts. Ein Emscher-Roadmovie" im Klartext Verlag erschienen. Sara Alhakim, eine der Bottroper Teilnehmerinnen, berichtet.

"Am Fluss entlang schreiben", so nennt sich das Schreibwerkstättenprojekt, welches mit dem Kooperationspreis des Initiativkreises Ruhr ausgezeichnet wurde. Ziel des von jugendstil – dem kinder- und jugendliteraturzentrum nrw, Friedrich-Bödecker-Kreis NRW, Emschergenossenschaft und dem Verein der Emscher-Freunde organisierten Projekts war das Schreiben eines gemeinsamen Romans durch insgesamt rund 70 Jugendliche aus sieben unterschiedlichen westfalischen Städten (Dortmund, Castrop-Rauxel, Herten, Gelsenkirchen, Bottrop, Oberhausen und Duisburg). Das Motiv der Geschichte ist die weit bekannte Emscher, welche nicht nur die teilnehmenden Städte verbindet sondern auch den örtlichen Raum der Erzählung darstellt. Bottrop bekam als fünfte Stadt den symbolischen Staffelstab, eine Flaschenpost mit dem jeweiligen Kapital der letzten Stadt, von Gelsenkirchen überreicht.

Sechs Schülerinnen aus dem Heinrich-Heine Gymnasium vertraten dabei unsere Stadt Bottrop: Jennifer Kuttkat, Ceyda Özen, Sara Schnell, Vanessa Vohs, Michelle Kunze und Sara Alhakim. Eine Woche lang haben wir uns im BernePark in Bottrop Ebel mit der Fortführung unserer Geschichte beschäftigt und das auch mit dem größten Vergnügen! Durch einige Besichtigungen an der Emscher und Aufklärungen darüber durch Prof. Dr. Martina Oldengott von der Emschergenossenschaft, konnten wir viele Eindrücke und Inspirationen gewinnen. Auch die im BernePark gelegenen Parkhotels bekamen eine wichtige Rolle in dem Roman. Beim Schreiben wurden wir von den Autoren Inge Meyer-Dietrich und Sascha Pranschke unterstützt.

Trotz einiger von den anderen Städten schon vorgegebenen Charaktere und Szenarien war es erstaunlich, wie viel Freiraum uns zu der Ausführung und Ausarbeitung unserer Geschichte dennoch zu Verfügung stand. Jeder Teil eines jedes Verfassers bekam inhaltlich und stilistisch eine kleine persönliche Note aufgesetzt. Und genau das ist es, was diesen Roman so interessant macht und ihn in erster Linie natürlich auch von anderen Erzählungen unterscheidet. Dieser Roman baut auf den Gedanken, Mentalitäten und Einstellungen vieler verschiedener junger Menschen auf und bildet genau daraus seine Besonderheit.

Im September 2013 erschien der Roman unter dem Titel „Stromabwärts. Ein Emscher-Roadmovie“ nun im Klartext Verlag. Über das Ergebnis sind wir äußerst begeistert und auch verdientermaßen ein wenig stolz. Welcher Jugendliche kann schon über sich sagen, dass er einen Roman geschrieben hat? Wenn auch natürlich nicht ganz allein. Alle sechs von uns wollen zukünftig hauptberuflich oder auch nur nebenbei in dem schreiberischen Bereich tätig werden, so freuen wir uns umso mehr, eine Möglichkeit geboten bekommen zu haben, um schon mal einen kleinen Schritt in Richtung Zukunft eingehen zu können.

Sara Alhakim

Stromabwärts - der Film

on Dienstag, 06 August 2013. Posted in Vorfreude & Nachlese, Alles & noch viel mehr

Erfolgreiche Bücher werden nicht selten verfilmt. "Stromabwärts. Ein Emscher-Roadmovie" - das Ergebnis unseres Schreibwerkstättenprojekts "Am Fluss entlang schreiben" - erscheint im September 2013 im Klartext Verlag. Eine Verfilmung gibt es aber jetzt schon zu sehen. Anna Matheußek und Darleen Matthei, zwei Gelsenkirchener Teilnehmerinnen des Projekts, haben den Anfang des Romans für ein Schulprojekt verfilmt. Und waren dabei ganz schön kreativ:

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