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O-Töne zum Projekt "Am Fluss entlang schreiben"

on Dienstag, 25 Juni 2013. Posted in Vorfreude & Nachlese, Alles & noch viel mehr

Das Magazin Emscherplayer sammelte während der Abschlusswerkstatt unseres Projekts "Am Fluss entlang schreiben" jede Menge O-Töne. Von Teilnehmern, Werkstättenleitern und Organisatoren. Viel Spaß beim Reinhören!

O-Töne von Teilnehmern zum Projekt

Dilara, Herten

über das Sammeln von Ideen.

über das Einbringen eigener Ideen.

über den Wunsch nach mehr Projekten dieser Art.

über die Geschichte der Emscher.

Schreibwerkstatt in Herten, 3.v.l.: Dilara (Foto: FRank Vinken, im Auftrag der RWE Stiftung)

 

Serin, Gelsenkirchen

über die Emscher als natürlicher Fluss.

über gesammelte Erfahrungen.

 

Sara, Bottrop

über das Projekt.

über neues Wissen.

Bottroper Schreibgruppe, 5. v.l.: Sara (Foto: Frank Vinken, im Auftrag der RWE Stiftung)

 

Saskia, Dortmund

über das Gewinnen neuer Freunde durch das Projekt.

über interessierte Fragen.

 

O-Töne der Werkstättenleiter zum Projekt

Inge Meyer-Dietrich

über sich.

über die Mädchenquote im Projekt.

über altmodische Formulierungen.

über intensive Arbeit am Projekt.

über verschärfte Wahrnehmung durch das Projekt.

über das Einlassen der Teilnehmer auf das Projekt.

über literarisches Schreiben.

über das Besondere an der Arbeit.

Werkstättenleiterin Inge Meyer-Dietrich (Foto: Frank Vinken, im Auftrag der RWE Stiftung)

 

Sascha Pranschke

über sich.

über Vertreter der Stadt unter den Teilnehmern.

über gemeinsames Arbeit im Projekt.

über glückliche Wendungen in der Erzählung.

über die Emschergenossenschaft.

über altmodische Sprache.

über Schreiben als Handwerk.

Autor Sascha Pranschke in Aktion (Foto: Frank Vinken, im Auftrag der RWE Stiftung)

 

O-Töne der Organisatoren zum Projekt

Sarah Meyer-Dietrich, Friedrich-Bödecker-Kreis NRW

über die Begeisterung der Jugendlichen für das Projekt.

über die Organisation.

über die Entstehung des Projekts.

über die Rolle von Schulen in außerschulischen Projekten.

über die Schärfung des Bewusstseins der Teilnehmer durch das Projekt.

über den Wandel der Emscher.

über die Bildungslandschaft im Ruhrgebiet.

über Strukturprobleme im Ruhrgebiet.

über Kultur als Anziehungspunkt.

über Stadtteile mit Erneuerungsbedarf.

Sarah Meyer-Dietrich und Martina Oldengott (Foto: Frank Vinken, im Auftrag der RWE Stiftung)

"Am Fluss entlang schreiben": Sechs Schülerinnen auf den Spuren von Inge Meyer-Dietrich

on Montag, 04 März 2013. Posted in Vorfreude & Nachlese, Alles & noch viel mehr

Vanessa Vohs, eine der Bottroper Teilnehmerinnen in unserem interkommunalen Schreibwerkstätten-Projekt "Am Fluss entlang schreiben", berichtet aus Teilnehmersicht über das Projekt.

Bild: Die sechs Bottroper Jungautorinnen mit den beiden Werkstätteleitern Inge Meyer-Dietrich und Sascha Pranschke
(Foto: Frank Vinken / Essen)

„Ein Buch in den Händen zu halten und behaupten zu können, daran mitgewirkt zu haben“, nicht nur ein Traum von Sara Schnell, sondern auch von tausenden Jugendlichen, der für sechs Schülerinnen des Heinrich-Heine-Gymnasiums Bottrop Wirklichkeit werden wird. Die Jugendlichen sind alle in der neunten Klasse und zwischen 14 und 16 Jahren alt, mit Ausnahme von Michelle Kunze. Die Bottroperin ist mit 13 Jahren die jüngste Autorin.

Am 22. März übernahmen wir Bottroperinnen gespannt die Staffel der Gelsenkirchener. Voller Vorfreude machten wir uns am Vormittag unseres ersten gemeinsamen Tages an die Arbeit und planten euphorisch. Die Idee des Buches diskutierten zuvor 23 Vertreter der rund 70 Autoren aus sieben Städten entlang der Emscher zu Beginn des Projektes im Emscherquellhof in Holzwickede.

Die Grundidee besteht darin, dass der 16-jährige Felix gemeinsam mit seiner besten Freundin Ella aus Dortmund von seinen ewig streitenden Eltern abhaut und sich vom Verlauf der Emscher leiten lässt. Der Fluss hat nämlich eine besondere Bedeutung für ihn, er ist sein Zufluchtsort, wenn es ihm schlecht geht.

An drei Werkstättentagen schrieben wir, bis die Finger wund waren. Es machte uns besonders Spaß, unsere eigenen Ideen verwirklichen zu können. Doch nicht nur für uns, sondern auch für Inge Meyer-Dietrich, eine der beiden begleitenden Profiautoren, waren es zu wenige Tage. Sie hätte viel lieber mehr Zeit mit uns Jugendlichen verbracht.

Obwohl man gewisse Vorgaben hatte, z.B. welche Charaktereigenschaften und welche Vorgeschichte eine Figur hat, konnten wir unsere Idee, einen Jugendroman aus dem Buch entstehen zu lassen, verwirklichen. „Bis jetzt klappte alles erstaunlich gut und es gab keinen Streit um die Rollen.“, berichtet Sascha Pranschke, der andere der beiden beratenden Autoren.

 

Die Umsetzung

Der Friedrich-Bödecker-Kreis NRW, jugendstil – das kinder- und jugendliteraturzentrum nrw sowie der Verein Emscher-Freunde wurden bereits für diese wundervolle und außergewöhnliche Idee vom Initiativkreis Ruhr mit dem dritten Platz des Kooperationspreises und den damit verbundenen 10.000 Euro prämiert.

Die Veröffentlichung des Buches ist für den Herbst 2013 geplant. Sie wird finanziert von der Emschergenossenschaft, die in vieler Hinsicht dieses Projekt begleitet und unterstützt, nicht zuletzt durch die einführenden Vorträge von Dr. Martina Oldengott, die uns viel Wissen um die Emscher einst und jetzt vermittelt hat.

 

Trauriger Abschied

Dem letzten Tag unseres Schnupperkurses in die Welt eines Autoren blickten wir mit Traurigkeit entgegen, denn wir alle hätten gerne noch viel mehr Zeit mit dem Schreiben verbracht. „Ich könnte mir nun gut vorstellen, einmal Autorin zu werden und in die Fußstapfen von Inge Meyer-Dietrich zu treten und dann auch selbst Workshops mit Jugendlichen zu halten.“, grinst Jennifer Kuttkat. Auch bei mir hinterlässt die gemeinsame Zeit einen bleibenden Eindruck und ich bin mehr denn je darin bestärkt, einmal Journalistin zu werden.

„Die einzige Schwierigkeit, aber auch der Reiz des Ganzen besteht darin, die richtigen Verknüpfungen in einer Geschichte zu finden, wie wir sie gerade geschrieben“ haben.“, so Sara Al-Hakim. „Jeder von uns Schülern würde erneut an so einem Projekt teilnehmen und möchte beim Schreiben auf jeden Fall am Ball bleiben, denn unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen“, erklärt Ceyda Özen begeistert.

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